Schrödingers Mitglied

(JoS) In der Piratenpartei scheint es neue Personalquerelen zu geben.

Offensichtlich ist in letzter Zeit ein Piratenmitglied mit Amt oder Mandat oder auch nicht zurück- und aus der Partei ausgetreten. Nach Informationen geschah dies im Landesverband Baden-Württemberg oder einem anderen.

Was die Sache so verwirrend macht, daß selbst jahrzehntelang aktitive Piraten jetzt auf Anfrage etwas ratlos schweigen, ist, daß bisher weder Spiegel Online informiert wurde noch auf einem der zahlreichen Kommunikationskanälen der Piraten nachgetreten wurde.

„Im Augenblick wissen wir wirklich nicht, woran wir sind.“ erklärte ein Pirat, der vielleicht noch in der Partei ist, gegenüber der Trollzeitung. „Wir haben hier ein unterschriebenes Austrittsformular, sind aber nicht sicher, ob dies nach Parteiengesetz und pirativer Tradition eine ausreichende Willensbekundung ist.“

Der Spiegel antwortete auf Anfrage, daß er aus datenschutzrechtlitiven Gründen keine Auskunft über Interna der Piratenpartei herausgeben würde.
Die Popcornpiraten erwiderten, daß sie von diesem mysteriösitiven Vorfall gehört hätten und derzeit sämtliche relevantiven Mailing-Listen sowie Twitter durchsuchen.

Alles sehr geheimnisvoll.

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Piraten unterdrücken Pressefreiheit

(JoS) Am gestrigen Pfingstsamstag ereignete sich ausgerechnet bei der sogenannten Piratenpartei ein unglaublicher Fall von Unterdrückung der Pressefreiheit, wie sie die Trollzeitung in ihrer jahrelangen Arbeit noch nicht erlebt hat.

Was war geschehen?
Recherchen der Trollzeitung haben ergeben, daß der frühere Direktkandidat für den Wahlkreis 292 (Biberach) der Piraten nicht mehr zur Verfügung stand. Er macht lieber den Spitzenkandidat auf der Landesliste der sympathischen Freien Wähler.
Die Wahl eines neuen Kandidaten fand am gestritiven Tag in einer verrufenen Lokation in Biberach statt und stand – mangels Köpfen und Themen – unter dem Motto: Titten statt Köpfe!

Dieses Dirndl Diese Rolle sollte ein kleines Mädele ausfüllen. In einer Alibi-Fragerunde wurde es zu ihrer Eignung „gegrillt“. Dieses martialitive Wort verwenden die Piraten für befragen.
Auch der anwesenden Presse, u.a. auch die Trollzeitung, wurde ausdrücklich das Recht eingeräumt, der Kandidatin Fragen zu stellen.
Doch schon bei der zweiten Frage unseres engagierten Cheftrollakteurs Schmidberger wurde er vom Ober-Guru David Dorscht* unterbrochen.

„Diese Frage lasse ich nicht zu!“

Diesen Spruch, der eine schwerwiegende Behinderung der Pressearbeit darstellt, wiederholte Dorscht auf Nachfragen unseres unerschrockenen Trollakteurs ein ums andere Mal. Dabei steigerte er sowohl Lautstärke als auch Tonhöhe, bis seine Stimme in lautem Gekreische brach.

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Pressefeind Photo: ©Trollzeitung

Die Trollzeitung protestiert ausdrücklich gegen diese Beschneidung der Pressefreiheit und wird den Fall dem Verbraucherschutzportal oder so vorlegen!

Trotz alledem kommt die Trollzeitung natürlich ihrer Pflicht nach investigatitivem Journalismus nach und informiert sie, liebe Leser, selbstverständlich über den Ausgang dieser Farce, die die Piraten als „Wahl“ bezeichnen.
Das kleine Mädele wurde gewählt.

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Kleines Mädele Photo: ©Trollzeitung

* Name von der Redaktion geändert.

Hans-Peter Uhl zu Kartoffelsalat

(JoS) Die Trollzeitung führte exklusivitiv ein fiktitives Interview mit Hans-Peter Uhl (MdB) zum derzeit wieder heiß diskutierten Thema Kartoffelsalat.

Troll: Grüß Gott, sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter. Was sagen Sie als Vorsitzender des Innenausschußes des Deutschen Bundestages zum sogenannten Kartoffelsalatgate?

MdB Uhl: Kartoffelsalatgate?… Der Herr Abgeordnete schaut etwas verwirrt

Troll: Sie wissen schon – das was da gerade auf Twitter heiß diskutiert wird.

MdB Uhl: Twitter?… Herr Uhl schaut noch etwas verwirrter

Troll: Na da in diesem bösen Internet.

MdB Uhl: Ah, ja, das Internet! seine Miene verfinstert sich Da kenne ich mich aus! man merkt richtig, wie der Herr Abgeordnete sich entspannt, als es um seine Kernkompetenz geht

Troll: Ja, genau! In diesem Internet wird gemunkelt, Sie wollen wegen dem Kartoffelsalatgate die Vorratsdatenspeicherung fordern.

MdB Uhl: Ich verstehe nicht… Kartoffelsalatgate?…

Troll: Wundert es Sie eigentlich, daß diese terroristische Bedrohung aus dem Südwesten unserer schönen Republik kommt? Da wo Linksextreme und Ökofaschisten regieren?

MdB Uhl: Ich weiß grad nicht, worauf…

Troll: Ja, genau dort bekämpfen sich Mayoisten und Ölisten mit dem Ziel, die freiheitlich-demokratische Grundordnung unseres heißgeliebten Vaterlandes zu zerstören!

MdB Uhl: Mayoisten?…

Troll: Vielen Dank, Herr Abgeordneter! Ich sehe, wir sind uns einig. Möchten Sie noch einen Schlußsatz sagen?

MdB Uhl: Danke sehr. Ich sage es in aller Deutlichkeit: Ob es um unsere Freiheit geht oder Kartoffelsalat – ob die Bedrohung von Mayoisten oder Ölisten kommt – Deutschland braucht die Vorratsdatenspeicherung!

Das Interview erfand führte unser Cheftrollakteur JoS.

Bundesparteitag Piratenpartei

Am übernächsten Wochenende wird der Bundesparteitag der Piratenpartei stattgefunden haben. Mittels neuester Zeitreisetechnik berichtet die Trollzeitung als erste exklusivitiv darüber, was stattgefunden haben wird.

Die Bundespiraten gaben sich die Ehre und luden am Freitag zur nerditiven Uhrzeit 13:37 zum Auftakt ihrer Bundesdelegiertenkonferenz nach Obermarkt in der Neupfalz, zu der keine Delegierte zugelassen waren.
Pünktlich nach der studentischen Viertelstunde von zwei Stunden wird die Versammlung um 18:12 Uhr begonnen haben. Nach kleineren formalitiven Fragen, wie zum Beispiel dem Wahlverfahren für den Versammlungsleiter, werden die Teilnehmer ohne Abendessen ins Bett geschickt und die Konferenz auf den nächsten Morgen vertagt.

Und tatsächlich werden die Piraten am Samstag Mittag begonnen haben, konstruktiv zu arbeiten.
Als erstes wird ein Geschäftsordnungs-Änderungsantrag zur Änderung der Tagesordnung auf dem Programm gestanden haben.
Der Antrag „Die Tagesordnung soll dahingehend geändert werden, daß wir als erstes über die Catering-Ordnung abstimmen“ wird nach hitzigen Diskussionen, diversen Schließungen der Rednerliste, GO-Anträgen auf Wiedereröffnung der Rednerliste und Pausen zur Aufsuchung der lokalen Gastronomie abgelehnt werden. Jubel wird ausbrechen.
Ein Bundesvorstand wird gegen Mitternacht erschöpft, aber deutlich erleichtert, erklären: „Da sieht man wieder, wie konstruktivitiv gelebte Basisdemokratie sein kann, wenn alle Teilnehmer sich gut vorbereitet haben werden und sich disziplinitiv verhalten!“

Der Sonntag wird mit einem deutlich hörbaren Grummeln begonnen haben. Diverse unzufriedene Delegierte werden mit Magenknurren gegen den Beschluß des Vortages demonstrieren. Auch Rufe werden laut werden. „Ich habe Hunger“, „Ich brauche Fleisch“, „Töten!“ wird deutlich zu vernehmen gewesen sein.
Mit Hinblick auf den Minderheitenschutz wird doch noch der Antrag auf Änderung der Catering-Ordnung diskutiert werden. Die Schlangen an den Saalmikrophonen werden teilweise deutlich länger gewesen sein als die an den Ausgabestellen für veganen Eiersalat und veganes Mett.
Zeitweilig wird es so ausgesehen haben, als ob die Piraten sich wirklich nicht auf einen gemeinsamen Nenner geeinigt werden haben können, doch pünktlich zur Sendezeit der heute-show wird es doch noch ein Ergebnis geben. Mit 4:3 Stimmen wird festgestellt worden sein, daß rein veganitives Essen nicht mit den Grundsätzen der freiheitlich-demokrativen Grundordnung im Einklang wird stehen können.

Der vorher erwähnte Vorstand wird dazu sagen: „Das ist so geil! So eine geile Veranstaltung! Geile Leute! Geiler Beschluß! So mache ich mir keine Sorgen um die Bundestagswahl 2009!“

習近平 ist Führer der 中国共产党

(JoS) Die 中国共产党 hat gestern in 北京 ihren neuen 秘書長 gewählt. Erwartungsgemäß übernahm der 59-jährige 習近平 die Führung.

Mit der Wahl 習近平 entschieden sich die über 1000 Delegierten gleichsam für eine Verjüngung der Partei als auch für die Fortsetzung der über 6000 Jahre alten Tradition des friedlitiven 中華人民共和國.
In einem Exklusiv-Interview sagte der nächste starke Mann wörtlich zur 拖釣 報紙:

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Das lassen wir einfach unkommentiert stehen, sieht man daran doch, daß 習近平 ein aufrechter und liberativer Kommunist ist, der nach der nächsten demokratischen Wahl zum 總統 bestimmt wird.

Über den Autor: JoS ist nicht nur der Cheftrollakteur der 拖釣 報紙, die sich auch im Reich der Mitte stetig sinkender Beliebtheit erfreut, sondern auch unser Nahost- und Wildwest-Experte. Hat also von 中華人民共和國 keine Ahnung. Also soviel wie von seinen Spezialgebieten.